Kurzbiografien
Clemens Ansorg
geb. 1986, aufgewachsen in dem deutschen 218-Einwohner-Dorf „Salzburg im Westerwald“. Nach erfolgreichem Schulabbruch folgten u.a. Stationen als Mitglied der Heilsarmee in Hamburg, als Kloputzer in der australischen Wüste und Sportsitter eines übergewichtigen Milliardärkindes in den USA. 2010 Beginn der Schauspielausbildung an der Univ. Mozarteum, ohne jemals im Theater gewesen zu sein. Seit 2014 Magister der Künste. Berufliche Wegstationen: Salzburger Landestheater, Stadttheater Pforzheim, Kampnagel Hamburg, Residenztheater München, Salzburger Festspiele, Theater der Jugend Wien
Veronika Aschenbrenner-Zezula
geb. 1968 in Salzburg, hat zwischendurch in Kopenhagen und in München gelebt; wohnt & arbeitet seit 2016 wieder in ihrer Geburtsstadt; ist Schriftstellerin, Sozialpädagogin mit Erfahrungen im Flüchtlings-, Obdachlosen- und Jugendbereich, ist neugierig und wissbegierig, liebt ein terminloses Leben und vereinbart dennoch Termine, wenn es um interessante Projekte geht.
Thomas Beck
geb. 1972 in Liechtenstein. Nach seiner Ausbildung an der Scuola Dimitri (CH) wurde er für zwei Saisons als Clown und Artist vom Schweizer Circus Monti engagiert. Von 2002 bis 2007 war er Ensemblemitglied am Toihaus Theater in Salzburg und dann Mitbegründer von »ohnetitel – netzwerk für theater&kunstprojekte«. Bis heute ist er Teil des Kernteams. Seit 2011 lebt er als freiberuflicher Schauspieler und Theaterschaffender in Liechtenstein.
Albi Büchl
geb. 1968 wie jeder Liechtensteiner in dieser Zeit in Walenstadt/Schweiz. Beginn der Karriere erst mit 30 Jahren. Bezeichnet sich selbst als „Spätzünder“ in Sachen Zauberkunst. Seine Schwerpunkte: Die Straßenzauberei, Bühne und Stand-Up-Zauberkunst, v.a. im Bereich Kinderzauberkunst. Spielt im Sommer bei Straßenkünstler-Festivals wie in Bamberg, Pflasterspektakel Linz, Gauklerfestival Feldkirch oder beim Int. Straßenzauber-Festival in St. Wendel. Zwei eigene Bühnenstücke für das TAK in Schaan/Li und den Schlösslekeller in Vaduz/Li.
Alberto Cissello
geb.1989 in Asti/Italien, ist Performer, Lehrer und Choreograph. Als Performer arbeitete er u.a. für die Tanzkompanie der Oper Graz, Norrdans und cieLaroque/Helene Weinzierl. In Wien trat er in Eva-Maria Schallers Sonic Texture auf und war Gastlehrer im Tanzquartier Wien und MUK. Mit Martina De Domincis ist er Mitbegründer von Debocs, deren Performance Yet to be born (2019) in Österreich, Deutschland, Italien und Kroatien auf Tournee war.
Heidrun Edelsbacher
geb. 1969 in Judenburg, wohnt in Saalfelden/Steinernen Meer. malt und gestaltet schon seit ihrer Kindheit leidenschaftlich gern, macht durch ihre Fotografie sichtbar, was für viele nicht sichtbar ist, schreibt besondere Botschaften in kreisrunden Schriftbildern auf Büttenpapier, schöpft auch beim Papierschöpfen aus dem Vollen, freut sich ihr Wissen und ihre Kreativität in Kursen weiter zugeben. Einige ihrer Werke sind derzeit in der Buchbinderei Fuchs zu sehen.
Dorit Ehlers
geb. 1971 in Hamburg, Ausbildung an der Scuola Teatro Dimitri (CH). Seit 2000 in Salzburg, erste eigene Solo-Theaterkreationen am Toihaus Theater. Mitgründung von »ohnetitel« (2007) und hier auf und hinter der Bühne mitverantwortlich für zahlreiche Produktionen in unterschiedlichsten Formaten. Schauspielengagements in freien Produktionen und Festivals wie Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Ruhr2010, Santiago a Mil/Chile. Betreibt als selbständige Theatermacherin die eigene künstlerische Projektschiene „Schiffssehnsucht“.
Raoul Eisele
geb. 1991 in Eisenstadt, lebt und wohnt als Lyriker/Dramatiker in Wien. Zuletzt erschienen: "einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt", Berlin: Schiler & Mücker, 2021 und "immer wenn ich falle: Klippenspringerin" im Theater Kosmos Bregenz, 2022. Sein nächstes Projekt, ein Graphic Poem, erscheint 2023 zusammen mit der Künstlerin Monika Ernst unter dem Titel "immer wenn es ein wenig den Himmel entlang grollt, maman", Berlin: Schiler & Mücke.
Lothar Fiedler
geb.1953 in Dresden. Ab 1970 verschiedene Rock-, Blues- & Jazzgruppen; ab ca.1980 Improvisations-Musiker; meist in Verbindung mit Tanz, Malerei, Film & Theater, Tourneen in ganz Europa u.a artrock Gruppe OT mit a.r.penck; "Medea" und "Kassandra" mit Christa Wolf; besonders enge Zusammenarbeit mit Helge Leiberg; u.a. verschiedene Projekte zu James Joyce, Arno Schmidt sowie spezielle Poesieperformance und zahlreiche Solo-Konzerte.
Cornelia Fischberger
geboren 1985 in Mühldorf a.Inn/Dtl; 2005-2011 Studium der Afrikanistik und Gender Studies an der Uni Wien, 2008-2012 Schauspiel Studium, paritätisches Bühnenprüfungskomitee, Wien. 2010-2020 Gründungsmitglied des Ensemble „Quintessenz Improvisationstheater“ Wien mit Auftritten bis zu 2x/monatlich. Diverse internationale Improtheater- Weiterbildungen, Kooperationen & Auftritte. Seit 2017 Theaterperformances mit „ohnetitel“ Salzburg, u.a. „Gärten von gestern“ oder „Die Späte der Stunde“.
Christian Fuchs
geb. 1968 in Innsbruck, wohnt in Saalfelden/Steinernen Meer. Schon als Kleinkind mit BUCHSTABENsuppe und BUCHteln gefüttert, lässt er heute Visionen, grandiose Ideen, Begeisterung und handwerkliches Geschick in seine universalgrafischen Werkstätten mit einfließen. Die jüngste Abteilung, die Druckwerkstatt der grafischen Künste, eignet sich perfekt, um seine Begeisterung zur analogen Druckkunst ausleben zu können. Hier finden spezielle Veranstaltungen wie z.B. Projekte des JAZZ- Saalfelden oder die diesjährige Mayröcker „akte17“ die perfekte Location.
Jonas Geise
geb. 1980 in Salzburg. Studierte Bildende Kunst/Malerei bei Ursula Hübner an der Kunstuniversität Linz; arbeitet in den Bereichen Malerei, Illustration und Theatermalerei und lebt in Salzburg. Nebst Hauptaugenmerk auf Malerei bzw. Bildproduktion ergeben sich stete Ausflüge interdisziplinärer Natur, u.a. (Trick)Film, Musik & Fotografie. Regelmäßige Ausstellungsbeteiligung (zuletzt Elektrohalle Rhomberg, Galerie Sophia Vonier, bb15 Linz).
Anna Clare Hauf
geb. 1976 in London/GB, aufgewachsen in Wien. Gesangsstudium in Wien. Konzertierte u. a. mit dem Klangforum Wien, dem RSO, der Camerata Salzburg, dem Ensemble PHACE, dem Talea Ensemble aus New York und dem Collegium Novum Zürich. Uraufführungen u.a. von Enno Poppe, Clemens Gadenstätter, Christian Muthspiel, Otto M. Zykan, Pierluigi Billone, Bernhard Lang. Regelmäßig im Wiener Kabinetttheater, u. a. mit Stücken von Salvatore Sciarrino, Mauricio Kagel oder Hugo Ball.
Christa Hassfurther
geb. 1945 in Obertraun, absolvierte ihr Studium der Germanistik und Geschichte an der Univ. Wien, war Gasthörerin an der Theaterwissenschaft und nahm später an Kursen des „Dramatischen Zentrums“ teil. Auch nach dem Studium bildete sie sich in verschiedenen Fachbereichen der Darstellenden Kunst weiter. Von 1986 - 1989 war sie als freie Mitarbeiterin am TOI-Haus Theater Salzburg tätig. 1993 gründete sie Theater bodi end sole in Hallein, das sie seither leitet. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt bei Eigenproduktionen, in denen sie gesellschaftspolitisch relevante Themen verarbeitet.
Isabella Heigl
geb. 1989 in Haag/H., Oberösterreich. 2018 Diplom Malerei & Video am Mozarteum Salzburg; UF Russisch Universität Salzburg. 2013: Aufnahme zur Künstlerinnengruppe Psyschwestern. Schwerpunkte: Malerei, Video, Performance und Kunstermittlung.
Tina Heine
geb. 1973 in Celle, ist gern Gastgeberin, egal wo. Ob ELBJAZZ Hamburg, Elbfest Hamburg, Jazz&TheCity Salzburg, Zwischenräume Salzburg, Supergau, ZWISCHENRAUM Hadley´s, Mayröcker oder ...?
Bodo Hell
geb. 1943 in Salzburg, Studien an der Uni Wien (Germanistik und Geschichte) und an der Akademie für Musik und darstell. Kunst (Film und Fernsehen), lebt in Wien und am Dachstein. Prosa, Radio, Theater, Fotos, Film, Almwirtschaft (44 Sommer), Bücher zuletzt: Omnibus, exemplarische Texte und Kommentare, Literaturverlag Droschl 2013, Landschaft mit Verstoßung Klangbuch mit Friederike Mayröcker und Martin Leitner, mandelbaum 2014, Stadtschrift (Fotos und Texte) bibliothekderprovinz 2015, kein Maulwurfshügel (topo-grafische Semmeringbilder, mit Norbert Trummer) bibliothekderprovinz 2016, 20212, Ritus und Rita Droschl Essay 2016, Kunstschrift (90 Positionen von Abramovic bis Zumthor) bibliothekderprovinz 2017, Parallelprosa mit Insel Werd mit Zsuzsanna Gahse, Edition Thanhäuser 2017, Wilder Dachstein (mit E.Wallnöfer und P. Kubelka) Pustetverlag 2018, Auffahrt (neue Hagiographien) Droschl Essay 2019, ÖTZI 1991991, eine Rekapitulation (gemeinsam mit Martin Leitner, mit Interviews von Hans Haid u.a.) bibliothekderprovinz 2019
Dominik Jellen
geb. 1991 in Salzburg, arbeitet als Theatermacher und Performer. Mitwirkung beim Theater „bodi end sole“ als Jugendlicher. 2015 Studienabschluss an der „Accademia Teatro Dimitri“/Schweiz zum Bachelor of Arts in Physical Theatre. Danach eigenständige Arbeiten in der freien Szene. 16/17 bis 2019 Assistent am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Seit September 2020 Studium am Mozarteum Salzburg "Applied Theatre - Künstlerische Theaterpraxis und Gesellschaft“. Im Zuge dieses Studiums nähere Beschäftigung mit Spieltheorie und Gaming Formaten für die Bühne.
Julia Knaß
geb.1988 in Deutschlandsberg. Studium Germanistik, Geschichte und Interdisziplinäre Geschlechterstudien in Graz. Mitgründerin der Literaturzeitschrift „mischen“ und Teil des Druckkollektivs „risograd“ (Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, u.a. Lichtungen, und beim Verlag Sukultur Berlin („Ist das 1 Literatur“ mit Anna Neuwirth (2021), „Ein Pferd verdurstet im Erdbeerland“ als Doombot mit Thomas Hainscho (2022)).
Margret Kreidl
geb. 1964 in Salzburg, lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Lehrbeauftragte am Max Reinhardt Seminar. Lyrik, Prosa, Theaterstücke und Hörspiele, Textinstallationen im öffentlichen Raum. Projekte mit MusikerInnen, KomponistInnen und dem Kollektiv rhizom. Buchveröffentlichungen seit 1995, zuletzt: Schlüssel zum Offenen. Gedichte, Edition Korrespondenzen 2021. Aufführungen seit 1990, zuletzt: Dankbare Frauen. Komödie, Tel Aviv 2022. Sigrid Langrehr geb. 1968 in Salzburg, lebt und arbeitet in Salzburg. Studium in Salzburg „Grafik“ "Textiles Gestalten" und in Holland „Medienkunst“. Lehrauftrag für Videokunst seit 1995 an der Uni Mozarteum. Ausstellungen im In- und Ausland, Konzerte, Stipendien, Videofestivals, Preise. Letzte Einzelausstellung 2020 in der Galerie 5020 „Liquid Me“. Medien: Video, Fotografie, Video-, Fotoinstallation und Sound. Mitglied der audivisuellen Performancegruppen „Psyschwestern“ und „misz Sputnik“.
Helge Leiberg
geb. 1954 in Dresden. Studierte an der dortigen Hochschule für Bildende Künste bei Professor Gerhard Kettner. Seit 1978 freiberuflich. Neben Malerei und Zeichnung originalgrafische Künstlerbücher, experimentelle Filme und Performances. 1984 Ausbürgerung nach Westberlin. Arbeits- und Atelierstipendium vom Berliner Senat für Kulturelle Angelegenheiten. In Ausstellungen im In- und Ausland zeigt er Malerei, Zeichnungen und Bronzeplastiken. 2005 Peking-Biennale, 2013 Brandenburger Kunstpreis für Malerei. 2015 Teilnahme an der Biennale Venedig. 2016 Arbeitsaufenthalt in Georgien. Helge Leiberg lebt und arbeitet in Berlin.
Tobias Leibetseder
geb. 1973 in Wien, Komponist, Performer, Klang- und Medienkünstler. Beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den Aspekten Raum und Transformation. Studium Jazz/Fusiongitarre am American Institut of Music - Vienna. Studium der Architektur an der TU Wien. Studium Computermusik und elektronische Medien am Institut für Elektroakustik an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Studium der Medienkomposition und Computermusik an der Anton Bruckner Universität in Linz. Arbeiten im Bereich elektroakustischer Musik, Klangkunst, Radiokunst, Hörspiel, Grafik, Design, Medienkunst.
Luan de Lima
From a young age, Luan de Lima studied classical and contemporary dance, and after finishing his dance studies, he worked at the dance Company in his hometown, working with different Brazilian Choreographers. Luan continued his studies in contemporary dance in Austria to study at SEAD. Since 2014 he works as a freelance dancer and is part of dance projects from Helene Weinzierl/CieLaroque, Company Willi Dorner (AT), Mirjam Sögner (AT/DE), and others.
Mira Mann
geb. 1985 in München. Mira Mann is a German author, musician and booker. Her style is raw and intimate, her artistic work starts from her body, invests itself as the central means of her expression. Mira Mann is currently working on her new album „weich", which will be released in spring 2023. 2019, Gedichte der Angst, Parasitenpresse, Köln; 2019, Ich mag das, Problembär Rec., Wien; 2021, Komm einfach, Parasitenpresse, Köln; 2021, Schau mich an, Problembär Rec., Wien. Concerts and readings in Germany, Austria and Switzerland, both at theaters such as Kammerspiele Munich, Volksbühne Berlin, and in the independent scene.
melamar
geb. 1976 in Klagenfurt / Celovec. Verfasserin von Lyrik, Prosa und Spoken Word. Diverse Ausflüge in musikalische Gefilde. In den letzten Jahren verstärkt Beschäftigung mit Fotografie. Nach einem Studium der Romanistik in Wien und Bukarest Tätigkeit als Übersetzerin vorwiegend literarischer Texte aus dem Spanischen und Rumänischen. Organisatorin und Moderatorin von Literatur- und Kulturveranstaltungen. Melamar lebt und arbeitet in Wien.
Jordina Millà
geb. 1984 in Katalonien. Studienabschluss mit einem Master in Piano Performance an der Rotterdam University of the Arts (CODARTS). Anschließend Forschungen im Bereich Musik auch in Bezug auf Tanzprojekte, mit CieLaroque/Helene Weinzierl, Iris Heitzinger, Natalia Jimenez, oder der Doctor Alonso Company. Vor allem die Begegnung mit Agusti Fernandez prägte ihre Neugier auf freie Improvisationen. Bis heute stehen Größen wie Axel Doerner, Almut Kühne, Andreas Willers, Yorgos Dimitriadis oder Barry Guy auf der bunten Liste der Spielgefährten.
Hermann Mittersakschmöller
geb. 1955 in Linz, Studium Germanistik/Romanistik/Psychologie in Salzburg. Unterrichtete Deutsch, Französisch und Kreatives Schreiben am Musischen Gymnasium Salzburg. Radiomacher („Dabazap-Nachrichten aus der erfundenen und wirklichen Wirklichkeit“) in Salzburg. Arbeitet zur Zeit an einem Filmprojekt („Bonus“).
Bernhard Müller
geb. 1963 in München/D. Ausbildung zum Fotografen mit Anerkennung als Fotodesigner durch das BBK; seit 2010 Partner bei fokus visuelle kommunikation in Salzburg und letterpress Manufaktur Salzburg; seit 1992 zahlreiche Beteiligungen an Kunstsymposien, Festivals und Gruppenausstellungen.
Michaela Obermayr
geb. 1964 in Salzburg. Seit 1994 Ensemblemitglied des Salzburger Marionettentheaters.
Workshopleiterin für Puppenbau sowie Kinder- und Jugendtheater. Zusammenarbeit unter anderem mit ARGE Kinderkulturwoche, Akzente Salzburg, Neue Residenz, Salzburger Spielzeugmuseum, Volkshochschule Salzburg und Schulen und Kindergärten in Stadt und Land Salzburg.
Frieda Paris
geb. 1986 in Ulm. Schreibt Lyrik, Hörspiele und poetologische Texte. BABA of Arts Theater,- Film- und Medienwissenschaft, sowie Sprachkunst. Aktuell Masterstudium Sprachkunst. Geht vom Wort als Material aus, sei es in Texten oder Radioarbeiten. Zahlreiche Lesungen und Veröffentlichtungen in Anthologien und Zeitschriften. Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg und des Bundeskanzleramt Wien. Finalistin des 28. Open Mike Berlin. Arbeitet mit dem Nachlass von Friederike Mayröcker. Letzte Veröffentlichung: HERZBEFELLT, ein Nachrufen (DLF Kultur 2022).
Werner Raditschnig
geb. 1948 in Villach, lebt seit 1970 in Salzburg. Studien an der Musikhochschule Mozarteum, Salzburg, Gitarre (H. Koch und B. Kovats) sowie Live-Elektronische Komposition (A. Losoncy). Mehrmalige Teilnahme an Kompositions- und Analysekursen in Darmstadt und Köln. Staatstipendium für Komposition 1976 und 1988. Komponist und Ausführender in eigenen Musik- bzw. Klangprojekten. Zusammenarbeit mit Spezialisten aus anderen Sparten (Video, Theater, bildende Kunst und Elektrotechnik). Arbeitsgebiet: Experimentelles Instrumentarium, konzeptionelle Musik, szenische Musik, neues Musiktheater, konzertante Installationen und Elektronik.
Annette Rollny
geb. 1965 in Schwäbisch Gmünd/D. Ausbildung zur grafischen Zeichnerin und Studium an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd; Head of Communication bei Ziba Design Portland und Kiska Design Salzburg; Lehrbeauftragte für Typographie an der WDA Salzburg; seit 2010 Partnerin bei fokus visuelle kommunikation in Salzburg und letterpress Manufaktur Salzburg.
Ulrike Almut Sandig
geb. in Sachsen, veröffentlichte zahlreiche Bände mit Gedichten und Erzählungen, Musikalben und Hörspiele. Ihr Roman Monster wie wir (2020) wurde im Feuilleton gefeiert. Sie ist Frontfrau des ukrainisch-deutschen Poesiekollektivs Landschaft und vertont, verfilmt und trägt ihre Poesie in enger Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus der ganzen Welt vor. »Ulrike Almut Sandig [reist] durch die Zeiten, sammelt Impulse für ihr ›Spiel mit den Wörtern‹ und reibt sich mit der ihr eigenen Experimentier- und Sprachlust variantenreich an den Diskursen unserer Gegenwart.«:Die Presse über ihren aktuellen Gedichtband Leuchtende Schafe (2022), erschienen im Schöffling-Verlag. Zuletzt wurde sie mit dem Roswitha-Literaturpreis (2020) und dem Erich-Loest-Preis (2021) geehrt.
Azahara Sanz Jara
born in 1993 in Guadalajara, Spain, is a freelance dancer and choreographer based in Salzburg, Austria. She studied contemporary dance and graduated from SEAD in 2018. Since 2019 she collaborates in creations with with CieLaroque/Helene Weinzierl. She has worked as a dancer for companies such as b.m-w dance company (AT) and in opera productions at the Salzburger Festpiele. She works as a choreographer for theater pieces in venues such as Kosmos Theater Vienna, Oldenburgisches Staatstheater, Tiroler Volksschauspiele Telfs and others.
Markus Sepperer
studierte am Landeskonservatorium Klagenfurt, am Mozarteum Salzburg, an der Hochschule für Musik Leipzig und an der Royal Academy of Music in London. Darüber hinaus studierte er auch Fotografie, wobei seine Arbeiten bereits in Hongkong, Macau, Peking, Hefei, Köln, Belgrad und Wien ausgestellt wurden. Markus Sepperer ist seit 2007 Mitglied im œnm und spielt regelmäßig mit dem Klangforum Wien, dem Ensemble Phace und dem Ensemble XX. Jahrhundert.
Anna Skladannaya
geb. 1996 in Moskau. Mit fünf Jahren begann sie das Cellospiel in der Klasse von Prof. Anatoly Lukyanenko und bei Tatiana Skladannaya. Ab 2010 studierte sie in der Zentralen Musikschule am Moskauer Konservatorium Tschaikowsky und ab 2013 an der Hochschule für Musik Dresden, bei Professor Emil Rovner (Bachelor - 2017; „Master of Musik“ - 2020). Zur Zeit studiert sie Master Neue Musik und Bachelor Komposition an der Universität Mozarteum und ist Lehrerin für Cello an der Musikschule in Fürth.
Robert Stähr
lebt und arbeitet in Linz; Tätigkeit als Fachbuchlektor und in der Erwachsenenbildung Prosa- und Montagetexte; mehrmediale und szenische Projekte. Zusammenarbeit mit Musiker:innen und Bildenden Künstler:innen. Mehrere Buchveröffentlichungen – zuletzt: Plan. Wien: Passagen Verlag 2020; Linse. Linz: Verlag Nina Roiter 2017. Christian Steinbacher
geb. 1960, lebt seit 1984 als Dichter und Performer, Herausgeber und Kurator in Linz. Buchpublikationen seit 1988, seit 2011 im Czernin Verlag, dort zuletzt: „Wovon denn bitte? Gedichte und Risse“, 2019. Mitglied der MAERZ. Mehrfach Zusammenarbeiten, etwa mit Christoph Herndler; 2020 erschien in der Edition Korrespondenzen „Phantome Phantome“ (mit Michèle Métail). Herbst 2022 folgt bei Czernin die Prosa „Scheibenwischer mit Fransen“.
Josef Steinböck
geb.1967 in Tulln, studierte Basstuba und Schulmusik an der MDW in Wien. Er ist Tubist des „Mozarteum Orchester Salzburg“ und des „Österreichischen Ensemble für Neue Musik“ (OENM). Die Schwerpunkte: Neue Musik, Kammermusik und das verschiedenartige Vermitteln von Musik. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter des Meisterkurses „Bläserurlaub Bad Goisern“. Als Musikpädagoge wirkt er als Prof. für Tuba an der Hochschule für Musik in München und am Musikum Salzburg.
Studio Fjeld
ist ein Studio für visuelle Kommunikation, das 2021 von Katrin Froschauer und Valentin Backhaus gegründet wurde. Die konzeptionelle und prozesshafte Herangehensweise an Projekte nimmt einen hohen Stellenwert in ihrer Gestaltung ein. Sie konzentrieren sich auf den Aufbau von visuellen Identitäten und helfen Künstler:innen, Kulturinstitutionen und Unternehmen zu kommunizieren, indem sie ihre Geschichte übertragen und visualisieren.
Mareike Tiede
geb. 1984 in Freilassing. Studium "Sprechkunst & Kommunikationspädagogik", zahlreiche Fortbildungen: Physical theatre, Voice work, Performances. Befindet sich seit 2002 noch immer auf „Forschungsreise“, inspiriert von dem Panther aus einem Gedicht von Rainer Maria Rilke. In Lesungen, Sprechperformances und Storytelling-Abenden „schafft sie mit Worten Welten und kreiert Kopfkino“.
Mira Turba
geb. 1978 in Graz, Fotografin. Sie studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft mit Fokus Visuelle Zeit- und Kulturgeschichte an der Universität Wien, bevor sie die Meisterklasse für Fotografie an der Austrian Academy of Photography und Klassen an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg absolvierte. Ausstellungsbeteiligungen in Wien, Graz, Salzburg und Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Kunstdokumentation, Kunst und Architektur, Porträt und Fine Art.
Linde Waber
geb.1940, Ölmalerei, Zeichnungen, Holzschnitte; lebt freischaffend in Wien, Zwettl und auf Reisen. Einzelausstellungen: (Auswahl) 1974, „Farbholzschnitte 1971-1974“, Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien, 1985 Albertina, Wien; Wien; 1997 WABER VEGETATIV, Österr. Galerie im Belvedere, Atelier im Augarten, Wien; 2003, GENIUS LOCI, Atelierzeichnungen, Hausbesuche, Künstlerhaus, Wien; 2005, Farbholzschnitte, Galerie Syun, Nagoya, Japan; 2007 Studio Drawings and Daily Drawings, Chengdu Art Museum, Chengdu, China; 2008 Journal intime dessiné, Librairie Centre Wallonie-Bruxelles, Paris; Galerie Christine Park, Paris; 2009 Galerie Syun, Nagoya; 2010 WABER RESTROSPEKTIV und Weggefährten (linde tröstet schubert), Leopold Museum, Museumsquartier, Wien; 2014 Tageszeichnungen zu F. Mayröcker im Atrium Leopoldmuseum Wien; 2015 Irma Stern Museum, Kapstadt, Südafrika.
Helene Weinzierl
geb. 1963 in Salzburg, Choreografin. Sie erhielt ihre tänzerische Ausbildung in Paris, München und Wien. 1995 gründete sie die CieLAROQUE, eine der meist tourenden Ensembles der österreichischen Tanzszene, ausgezeichnet mit mehreren nationalen und internationalen Preisen. 2005 wurde die Kreation Tropea für den Amnesty International Award of the Art in Edinburgh nominiert. Ihre Arbeit zeichnet sich durch interdisziplinäre sowie partizipative Stücke aus oder widmet sich einer klaren und intensiven Bewegungssprache. Viele der Produktionen beschäftigen sich mit gesellschaftlich relevanten Themen.
Yoko Yagihara
geb. 1971 in Tokyo/Japan. Universitätsstudium Klavier/Konzertfach in Tokyo.
Studium am Orff-Institut des Mozarteums, Magisterarbeit im Fach Musikpädagogik,
Musik- und Tanzpädagogik mit dem Schwerpunkt Schlagwerk. Seit 2005 Mitwirkung bei zahlreichen Produktionen am Toihaus Theater Salzburg, neben ihren beiden Hauptinstrumenten spielt sie eine Vielzahl weiterer Instrumente. Außerdem verknüpft und organisiert sie mehrere Veranstaltungen zwischen Europa und Asien.
Philipp Zezula
geb. 1988, lebt seit seiner Geburt in und um Salzburg. Seit der Jugend musikalisch und veranstalterisch aktiv, betreibt er seit nun über 10 Jahren die academy in der Franz-Josef-Straße 4. So weit so gut. Er tut sein Bestes, damit sich in Salzburg was tut.
Arthur Zgubic
geb. 1962 in Linz; Studium der Germanistik, Philosophie und Bildhauerei. Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit sind Projekte und Performances, die sich zwischen allen ästhetischen Sparten bewegen. Von 1990 bis 2007 am Toihaus, Theater am Mirabellplatz, verantwortlich für Programmgestaltung, Bühnenbild und Kurator von Performance-Reihen, u.a. „Ghetto Art Salon“ oder „Soundbox:akustische Kunst“ (gemeinsam mit Michael Lentz). Weiters Initiator und Kurator von Kunstprojekten in Galerien mit dem Schwerpunkt Kunst im öffentlichen Raum. Mitbegründer von »ohnetitel«.